Hauseigentümer und Weiterverkäufer von Immobilien sind natürlich daran interessiert den Wert einer Immobilie zu steigern. Wenn nicht zufällig der Standort zur absoluten Lieblingswohngegend gehört, sind dafür bauliche Maßnahmen nötig um den Wert zu steigern. Die Maßnahmen können in Form von Renovierungen stattfinden oder auch durch Außenanbauten.
Welche Außenanbauten sind sinnvoll
Welche Außenanbauten sinnvoll sind, das hängt von den finanziellen Mitteln und den Bedürfnissen der Bewohner und zukünftigen Käufer ab. Wird die Immobilie nicht selbst genutzt, ist es sinnvoll sich vorher mit den aktuellen Mietern in Verbindung zu setzen um Widerstand durch Unwissenheit zu vermeiden, wenn ein Carport gebaut oder der Wohnraum durch einen Wintergarten vergrößert wird.
Ob Garage oder Carport ist meist eine finanzielle Entscheidung. Carports, besonders die vielen im Handel erhältlichen Selbstbausätze, sind oft um einiges günstiger. Auch bei Terrasse oder Wintergarten könnte die Entscheidung so gefällt werden. Zumal beim Wintergarten tatsächlich einiges an planerischer Mehrarbeit auf den Hausherren zukommt, da für eine gute Luftzirkulation gesorgt und Wärmestau verhindert werden muss.
Baugenehmigung für Carport, Wintergarten und Co
In vielen Städten sind ein Bauantrag und eine Baugenehmigung auch bei Selbstbausätzen Pflicht. Allgemein gilt zwar, dass kleinere Anbauten und Bauten wie zum Beispiel Gartenhäuschen keiner gesonderten Genehmigung bedürfen, in Sonderfällen kann das aber trotzdem notwendig sein. In jedem Fall müssen die Mindestabstände zu Nachbargrundstücken aus den Bauordnungen der einzelnen Länder eingehalten werden. Auch bei einem Carport sind Bebauungspläne und kommunale Vorschriften einzuhalten. Auskunft darüber gibt meistens kostenlos das zuständige Bauamt.
Planung und Umsetzung
Der beste Zeitpunkt um kleine Neubauten zu planen ist eindeutig der Winter. Denn hier ist wenig Zeit für andere Aufgaben im Garten. Die Hecke und der Rasen ruhen und der Hausherr kann sich Gedanken darüber machen, welche Projekte für das nächste Jahr anstehen. Es gilt eindeutig die Regel: lieber erst eine Baustelle abschließen, als am Ende viele offene und unfertige Projekte stehen zu haben. Der beste Starttermin liegt immer im Frühjahr, denn dann ist bis zum Baustopp im Herbst genügend Puffer für eventuelle Komplikationen vorhanden.
Selber bauen oder bauen lassen
Ob es am Ende ein Selbstbausatz wird oder ein Profi Hand anlegt, ist wahrscheinlich vor allem eine finanzielle Entscheidung. Aber Vorsicht: kennt sich der Bauherr nicht bestens aus, kann das zu großen Enttäuschungen führen und die Versicherung ist schlimmstenfalls gefragt. Wird hier nicht genau gearbeitet, hat der schönste Wintergarten und der stabilste Carport auf Dauer leider keinen Bestand. Doch auch wenn Profis am Werk sind, sollte ein Auge darauf geworfen werden, was im Garten passiert, um Baupfusch zu vermeiden.
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