Erstmals wurde Bogenhausen geschichtlich im Jahr 768 als „Pupinhusir“ erwähnt

Bogenhausen im 13. Stadtbezirk von München

Als Teil des 13. Stadtbezirks der Landeshauptstadt von Bayern befindet sich Bogenhausen, umgeben von den Stadtteilen Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking, Denning, Daglfing und Zamdorf, im Nordosten von München. Die Grenzen Bogenhausens sind die Isar, genauer das Isarhochufer im Westen, die Stadtgrenze Münchens im Norden und Osten und die Prinzregentenstraße, zusammen mit dem Leuchtenbergring, im Süden.

Die Geschichte Bogenhausens in München

Erstmals wurde Bogenhausen geschichtlich im Jahr 768 als „Pupinhusir“ erwähnt. Nach der Erhebung zur Gemeinde im Jahr 1818 wurde Bogenhausen 1892 nach München eingemeindet. Der alte Ortskern ist um die Pfarrkirche St. Georg zentriert. Der Grundstein des das bis heute das Bild Bogenhausens prägende Villen- und Mietshausviertels wurde schon in der Spätgründerzeit um 1900 gelegt. Besonders erwähnenswert ist dabei die Villa Stuck. Sie wurde in den Jahren 1897 und 1898 im neoklassizistischen Stil erbaut und ist das ehemalige Wohnhaus des berühmten Malers Franz von Stuck, der die Villa selbst entworfen hat und kurz vor seinem Tod von der Technischen Universität München mit dem Ehrendoktortitel sowohl für seine planerische als auch künstlerische Leistung ausgezeichnet wurde. Aufgrund der eher geringen Beschädigung des Stadtteils Bogenhausen im zweiten Weltkrieg, ist eine großer Teil seines ursprünglichen Charmes erhalten geblieben.

Wohnen in Bogenhausen in München

Im Stadtteil Bogenhausen lässt sich Münchens erste Großwohnanlage finden, die unter der Bezeichnung „Parkstadt Bogenhausen“ bekannt ist. Ein besonderes Kennzeichen der Bautätigkeit ist die Siedlungskultur, in der sich ein Einfamilienhaus oder ein Doppelhaus an das nächste reiht, zwischen den einzelnen Grundstücken sind großzügige Grünfläche vorhanden. Eine Sonderstellung nimmt dabei das als Stadtteilzentrum konzipierte Wohngebiet „Arabellapark“ ein, das seinen Namen der Oper Arabella von Richard Strauss verdankt. Eines der ersten Gebäude des Arabellaparks ist das 75 m hohe Arabellahaus, in dem sich ursprünglich ein Hotelbetrieb, Maisonettewohnungen und ein Ärztezentrum befanden. Das Kernstück aber stellt das Hypo-Haus dar, das neben anderen staatlichen Institutionen das Bayerische Staatsministerium für Umwelt beherbergt. Wie ganz Bogenhausen gilt auch der Arabellapark als exklusive Wohngegend.