Hamburg-Blankenese geht auf eine Gründung als Fischerdorf im Jahr 1301 zurück

Hamburg-Blankenese

Der an der Elbe gelegene Hamburger Stadtteil Blankenese ist durch seine Lage am Wasser geprägt, zumal er am erneuten Zusammenfluss von Süder- und Norderelbe gelegen ist und der Fluss hier ein Steilufer bildet. Ein zweites prägendes Element für Hamburg-Blankenese findet sich in den Bergen und Hügeln. Viele Wege in ihnen wurden als Treppenpfade angelegt und gelten bis heute als schön gestaltete Spazierwege.
Selbst die Hamburger Verkehrsbetriebe sahen sich vor der Aufgabe gestellt, eine stadtteiltypische Lösung für ihre Transport-Aufgaben anzubieten und betreiben in diesem Stadtteil einen wesentlichen Teil des Nahverkehrs mit als Bergziegen bezeichneten Kleinbussen, welche besonders für Steigungen geeignet sind. Baulich ist Hamburg-Blankenese durch eine Bebauung mit zahlreichen Villen geprägt.

Geschichte von Blankenese

Hamburg-Blankenese geht auf eine Gründung als Fischerdorf im Jahr 1301 zurück. Das Herzogtum Holstein, zu dem Blankenese gehörte, wurde von 1460 bis 1866 durch die dänischen Könige regiert. Der Ort verlor seine kommunale Selbstständigkeit im Jahr 1927 durch die Eingemeindung nach Altona, die gegen den Widerstand eines großen Teiles der Bevölkerung erfolgte. Seit der Eingemeindung Altonas nach Hamburg im Jahr 1938 ist Blankenese ein Hamburger Stadtteil.

Einwohner von Blankenese

Hamburg-Blankenese wird von Besuchern des Stadtteils wegen seiner Villen als ein Ort wahrgenommen, in welchem hauptsächlich vermögende Bürger wohnen. Tatsächlich ist das Pro-Kopf-Einkommen in diesem Gebiet höher als im Durchschnitt Hamburgs; dennoch weist Blankenese eine deutlich weniger homogene Bevölkerung auf als der erste Anschein erweckt. Insbesondere im Gebiet um den Markt finden sich Mietwohnungen jeder Größe und mit unterschiedlichen Ausstattungen oder auch mal ein hochwertiges Massivhaus.

Tourismus in Blankenese

Hamburg-Blankenese wird von Touristen, die sich mehrere Tage in Hamburg aufhalten, wegen seiner Lage an der Elbe gerne besucht. Reizvoll ist ein Gang auf den Süllberg mit seinem Ausflugslokal oder eine Fahrt mit der Elbfähre nach Cranz und Neuenfelde. Erholung auf ausgedehnten Spaziergängen bietet das ausgedehnte Waldgebiet Falkenstein, welches Blankenese und Rissen verbindet, ebenso an wie zahlreiche Parks und Gärten, von denen die Römischen Gärten am bekanntesten sind.
Liebhaber von Ausstellungen fühlen sich im Puppenmuseum wohl.