Bei einem Geschäftshaus gilt dasselbe wie bei einem Wohnhaus

Gründe für den Erwerb eines Geschäftshauses

Immer mehr Menschen interessieren sich für Wohneigentum, um entweder ihre später zu erwartende Rente aufzubessern und damit den Lebensunterhalt sichern zu können oder um generell neben ihrem Haupterwerb eine Investitionsmöglichkeit mit wahrscheinlich hohen Renditen zu erhalten. Doch nicht jeder, der zwar eine Immobilie besitzen möchte, möchte diese auch selbst bewohnen oder Vermieter für Privatpersonen werden. In dem Falle bietet sich der Kauf eines Geschäftshauses an. Der Markt für ein Geschäftshaus ist nicht gerade klein, sie werden in unterschiedlicher Größe, vermietet oder unvermietet, in allen Städten und verschiedenen Stadtlagen angeboten.

Kosten für ein Geschäftshaus

Bei einem Geschäftshaus gilt dasselbe wie bei einem Wohnhaus. Die höchsten Einnahmen bei der Vermietung sind im Zentrum einer Stadt zu erzielen, Vollvermietung natürlich vorausgesetzt. Die Mietpreise, die hier verlangt werden können sind teilweise um das Doppelte oder sogar noch höher, als die Mieten, die in den Randgebieten einer Ortschaft verlangt werden können. Allerdings ist hier der Kaufpreis für das Geschäftshaus an sich natürlich auch weitaus höher. Hinzu kommt die Grunderwerbssteuer, die drei Prozent vom Kaufpreis beträgt und in vielen Fällen nicht über einen Bankkredit zu finanzieren ist, da solche Nebenkosten über Eigenkapital finanziert werden sollen.
In der Regel sind die Geschäftshäuser, die im Inneren einer Stadt oder in einer anderen sehr guten Lage (zum Beispiel in einer belebten Geschäftsstraße, die nicht unbedingt in der City liegen muss) zu finden sind, in ausgezeichnetem Zustand, so dass der Käufer hier kaum Geld in die Finanzierung der Renovierung oder der Außenerneuerung stecken muss. Er muss aber damit rechnen, dass im Laufe der Zeit einige Kosten auf ihn zukommen werden, was Reparaturen und Erneuerungen angeht. Alle 25 bis 30 Jahre etwa ist damit zu rechnen, dass das Dach neu gedeckt werden muss, im gleichen zeitlichen Abstand sind sanitäre Anlagen zu erneuern. Hierbei wird empfohlen, pro Jahr mindestens ein Prozent vom Kaufpreis des Geschäftshauses zur Seite zu legen, damit diese Renovierungsarbeiten finanziert werden können.